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Montag, 20. Mai 2013

Erscheinungsformen

Ein gestörter Blutfluss in den Beinvenen kann unterschiedliche Folgeschäden nach sich ziehen. Sie können harmlos sein, aber auch lebensgefährlich werden:

Besenreiser

Staut sich ein kleines oberflächliches Venengeflecht (meist ein harmloses, rein ästhetisches Problem), zeichnet es sich unter der Haut ab wie ein Reisigbesen - daher der Name Besenreiser.

Beinbeschwerden

Träge fließendes oder gestautes Blut in den Beinvenen führt unter anderem zu Müdigkeits-/Schweregefühlen, unruhigen Beinen, Schmerzen, nächtlichen Wadenkrämpfen.

Venenentzündung

Zu langsam fließendes Blut verdickt sich immer stärker und „versumpft“ regelrecht. Daraus kann sich eine schmerzhafte oberflächliche Venenentzündung ausbilden.

Ödem-Bildung

(„Wasser“-Ansammlung im Unterschenkelgewebe): Durch ein Klappenleck leiern die Venenwände aus, sie werden porös und durchlässig. Blutplasma (heller, flüssiger Anteil des Blutes) und Eiweißstoffe treten aus, schwemmen in das umliegende Gewebe und lösen Schwellungen (Ödeme) aus.

Krampfadern (Varizen)

Kommt es in einer größeren Vene zum Klappendefekt, verändert sich das Gefäß zur dick geschlängelten Krampfader. Versagt die entscheidende Venenklappe (Crosse) in einer der großen oberflächlichen Stammvenen, muss der Defekt beseitigt werden, um mögliche gefährliche Folgen zu verhindern.