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Unser Versprechen: Venendiagnostik ist ungefährlich

18.04.2018

Bad Bertrich. In Deutschland werden MRT-Untersuchungen millionenfach durchgeführt. Jetzt warnen Ärzte vor der bildgebenden Untersuchung MRT (Magnetresonanztomographie) mit Kontrastmitteln. Dieses Untersuchungsverfahren galt bisher als ungefährlicher als das Röntgen mit Strahlen.

Mediziner haben herausgefunden, dass bereits bei mehr als vier MRT-Untersuchungen mit Kontrastmitteln deutliche Ablagerungen in verschiedenen Nervenbahnen zurück bleiben. Es müsse davon ausgegangen werden, dass es sich nicht abbaut. Zudem sollen diese Ablagerungen Alzheimer oder Demenz auslösen können. Seit längerer Zeit sei auch bekannt, dass es sich bei Menschen mit Nierenschwäche in Knochen, Haut und Gewebe ablagern könne.

Zum Hintergrund: Damit der Arzt entzündliche Veränderungen oder Tumore im MRT gut sehen kann, bekommt der Patient ein Kontrastmittel gespritzt, das in den meisten Fällen das Seltenerd-Metall Gadolinium enthält. Um dieses hochgiftige Mittel durch den Körper schleusen zu können, wird es chemisch an eine ungiftige Trägersubstanz gebunden. Wie sich jetzt zeigt, kann sich Gadolinium aber von seiner ungiftigen Trägersubstanz lösen und bis ins Gehirn gelangen.

„Wir setzen zur Untersuchung unserer Venenpatienten modernste farbcodierte Ultraschalldiagnostik ein. Diese ist vollkommen schmerzfrei und risikolos. Auf die umstrittene Phlebographie mit Kontrastmittel können wir verzichten“, sagt Lothar Brümmer, Oberarzt, Capio Mosel-Eifel-Klinik, Bad Bertrich. Der Oberarzt bestätigt darüber hinaus, dass hier bei  Krampfaderoperationen nur sehr schonende Betäubungsverfahren eingesetzt werden: „Der ganz überwiegende Teil unserer Eingriffe erfolgt in örtlicher Betäubung der sogenannten Tumeszenz-Lokalanästhesie auch bei schwersten Befunden“, bestätigt Oberarzt, Lothar Brümmer.

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